Diese Seelsorgeeinheit wurde im Jahr 2005 errichtet und umfasst die Pfarreien
„Münster Unserer Lieben Frau“ auf der Insel ,„Sankt Josef“ in Reutin und „Maria, Königin des Friedens“ in Zech.

Gott braucht dich, auch wenn dir das im Augenblick nicht passt …
Dag Hammarskjöld

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Misereor-Fastenaktion

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Liebe Leserin, liebe Leser,
das Leitwort der diesjährigen Misereor-Fastenaktion hat mich in diesem Jahr sofort angesprochen. Ein Leitwort, das Sie einlädt, Ihre Potenziale einzubringen für eine gerechte Welt. „Mach was draus: Sei Zukunft!“ – mit diesem Leitwort zur diesjährigen Fastenaktion verweist MISEREOR nicht nur auf das ermutigende Wirken seiner Partnerorganisationen in El Salvador, sondern will auch uns selbst dazu aufrufen, die Gegebenheiten unseres Lebens, unserer Welt nicht einfach hinzunehmen, sondern mit meinen Fähigkeiten, mit meinen Möglichkeiten mein Leben und diese Welt zu verwandeln. Dabei wissen wir uns als Christinnen und Christen von einem Gott begleitet und unterstützt, der im Zeugnis der Heiligen Schrift uns immer wieder zeigt: Mit mir kannst du die Zukunft wagen. In diesem Sinne ist jede Fastenzeit auch für mich immer wieder eine Zeit der Um-Kehr und Neu-Besinnung. Für MISEREOR ist diese Neuausrichtung stets verknüpft mit der Forderung und Vision eines guten Lebens für alle! Diese Aktion spannt den Bogen weltweit und nimmt besonders in diesem Jahr die Menschen in El Salvador in den Blick. In unserem Beispielland herrschen an viel zu vielen Orten Armut, Gewalt und Kriminalität. Aus diesem Grunde stehen im Fokus der Fastenaktion ganz bewusst junge Menschen, die Hoffnungsträger für eine Zukunft in Würde und Sicherheit werden können. Erzbischof Oscar Romero, Hoffnungsgeber und Prophet für viele, unbequemer Prediger und Gegner der wenigen Profiteure des Landes, wurde im Oktober 2018 heiliggesprochen. Er kann uns mit seinem einfachen Lebensstil und seiner Option für die Armen ermutigen, die vielfältigen Missstände zu erkennen, beim Namen zu nennen und deutlich für einen Wandel hin zu einem guten Leben für alle einzutreten, bei uns und in El Salvador. Die vor uns liegende österliche Bußzeit oder Fastenzeit lädt mich und Sie ein, uns auf den Weg zu machen und da, wo wir sind, die Welt zu verändern im Kleinen und im Großen. Wenn ich es genau betrachte, kann ich jeden Tag dadurch, wie ich Menschen begegne, wie ich meinen Tag gestalte, diese Welt verändern zum Guten: zu mehr Menschlichkeit in meinem Umfeld, egal ob Familie oder Arbeitsplatz. Ich kann beitragen zur Veränderung durch mein Engagement, durch die Art wie ich mich einbringe in der Pfarrgemeinschaft oder der politischen Gemeinde. Ich bin mir sicher: Jesus würde auch heute zu jeder und jedem von uns sagen: Mach was draus: Sei Zukunft! Zeig nicht mit dem Finger auf andere, auf deren Fehler, deren Versagen. Erwarte nicht, dass andere etwas tun! Dir traut Gott den Wandel zu – in deinem eigenen Leben, in deinem Umfeld, in unserer Welt! Jesus bestärkt auch heute Menschen in El Salvador und Deutschland, ihr Leben, ihre Gesellschaft, unser „gemeinsames Haus“ so zu gestalten, dass alle Menschen eine Zukunft haben.
Für die vor uns liegende österliche Bußzeit wünsche ich uns allen immer wieder Augenblicke zum Innehalten und „in-die-Tiefe- schauen“, um dann voller Freude und Lebenshoffnung Ostern – Aufbruch zu neuem Leben und Veränderung zu feiern.

Pfarrer Robert Skrzypek
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Mensch, wo bist du?

Das neue MISEREOR-Hungertuch hat der Flensburger Künstler Uwe Appold entwickelt. "Mensch, wo bist du?": Mit dieser Frage sucht Gott die ersten Menschen im Paradies. Uwe Appold lädt uns ein, im Entdecken und Entschlüsseln unsere eigenen Antworten zu finden:
Wo stehst du und positionierst Dich? Wofür stehst du auf?
Wer bist du? Wo zeigst du Gesicht und Zivilcourage?
Auf dem Misereor Hungertuch 2019 steht ein Leuchtfeuer auf einer Landzunge. Leuchttürme weisen den von See kommenden Schiffen den Weg zur Hafeneinfahrt oder auf gefährliche Untiefen hin. Der Name jedes Feuers wird durch sein regelmäßig wiederkehrendes Licht, seine Kennung deutlich. Außerdem sehen die Seefahrer das Licht beim Vorbeifahren mit unterschiedlichen Farben und werden so auf Hindernisse oder Untiefen aufmerksam.

Der Leuchtturm auf dem Hungertuch steht mit großer Strahlkraft auf einer Halbinsel mit Erde aus dem Garten Gethsemane. Dort rang Jesus im Gebet um den entscheidenden Schritt in seinem Leben. In einer halben Stunde konnte er von hier aus in der Nacht unerkannt den Herrschaftsbereich von Herodes verlassen. Die rettende Grenze war zum Greifen nahe. Wird er der Verhaftung ausweichen? Er schwitzt Blut und Wasser. Wie soll er sich angesichts von Leben und Tod entscheiden? Die Jünger in seiner Nähe schlafen ein. Ähnlich wie heute noch?
Auch auf dem Hungertuch stehen die von See Kommenden vor einer Entscheidung: Sollen sie rechts oder links an der Landzunge vorbeifahren? Nach der Zeit auf See, wo sie sich bei gutem Wetter an den Sternen orientieren, die auf Grund der Erddrehung scheinbar ständig in Bewegung sind, geben die Leuchtfeuer an der Küste direkte Hinweise auf Hafeneinfahrten oder Hindernisse auf dem Weg. Sie sind alle durch den Rhythmus ihres Lichtes erkennbar, das in langen und
in kurzen Abständen aufleuchtet und Morsezeichen ähnlich auf ihren Standort hinweist. Diese Kennung wird auf den Seekarten unter den Leuchtfeuern eingetragen.
Auf dem Hungertuch ist unter dem goldenen Feuerkreis ebenfalls eine Kennung eingetragen, beginnend links mit einem roten Kreuz bis zum Christuszeichen ganz rechts. Will das ankommende Schiff die Halbinsel backbord oder steuerbord liegen lassen? Welcher Hafen soll angesteuert werden?
Links steht vor dem unverständlichen Schriftzug ein senkrecht gestellte Ewigkeitszeichen. Rechts eine an die Taufe erinnernde Schale und die keinen Schatten werfende Kleidung bis hin zu dem Christuszeichen. Wollen wir uns auf dem Weg zum Fest der Auferstehung mit Christus mehr auf den alltäglichen Straßen bewegen oder uns in Zeiten der Stille auf den oft unverständlichen ewig unter uns anwesenden Gott einlassen?

Bibel teilen - Glauben teilen - Leben teilen


Pfarrhaus des Münsters (Insel), Fischergasse 12, montags, 19.30 Uhr

Ziel des Bibel-Teilens ist nicht ein Bibelstudium, sondern dass Menschen miteinander anhand von Bibeltexten ins Gespräch kommen. Die Botschaft des Bibeltextes steht im Mittelpunkt und wird ins Heute übertragen. Es geht darum, Gott im Wort der Heiligen Schrift zu uns sprechen zu lassen und unseren Alltag damit in Einklang zu bringen. Es braucht also keine Bibelspezialisten, aber Menschen, die aufeinander hören und gelten lassen, was an Betroffenheit und Erfahrung geäußert wird.

29 April, 27 Mai, 24 Juni, 29 Juli

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Konzerte und Kirchenmusik
in PG Lindau Insel

Clic To Pray ist eine innovative App, die das Beten neu gestaltet!
Denn es handelt sich dabei um die offizielle Gebets-App von Papst Franziskus. Mit Click To Pray ist es einfach, das Gebet in deinen Alltag zu integrieren. Durch das Gebet können wir unserem Leben Sinn geben und dazu bewegt werden, tatsächlich etwas in der Welt zu verändern. Die App verbindet dich mit zigtausenden von Menschen auf der ganzen Welt, die durch ihr Gebet eine Antwort auf die Herausforderungen der Menschheit und den Auftrag der Kirche geben – so wie es der Papst in seinen monatlichen Gebetsanliegen vorschlägt.
Click To Pray schickt dir jeden Tag drei wirklich kurze Gebetsimpulse. Du bist eingeladen, gemeinsam mit dem Papst und Menschen auf der ganzen Welt dem Auftrag Jesu folgen.

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Medjugorje-Kreis

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Christliches Brauchtum

"Es muss feste Bräuche geben"
Das gilt auch für die Gemeinschaft der Kirche. Christliche Bräuche sind gelebter Glaube, der sich in wiederholbaren Formen und Handlungen ausdrückt. Gottes Wirken und die Antwort der Menschen gehen in ihnen eine sinnenhaft erfahrbare Einheit ein.
Münster "Unserer Lieben Frau"
Fischergasse 12, 88131 Lindau
 
Öffnungszeiten:
Montag, 10.00 - 12.00 Uhr
und Freitag 14.00 - 16.00 Uhr
 
Telefon: 08382/5850     Fax: 08382/21212
Email: pg.lindau-insel@bistum-augsburg.de
Pfarrkirche St. Josef
Münchhofstraße 4, 88131 Lindau
 
Öffnungszeiten:
Dienstag, Donnerstag und Freitag, 9.00 - 12.15 Uhr
Donnerstag 16.00 - 18.30 Uhr

Telefon: 08382/9647-0     Fax: 08382/96478
Email: pg.lindau-insel@bistum-augsburg.de
Pfarrkirche "St. Maria Königin des Friedens"
Zechwaldstraße 32, 88131 Lindau
 
Öffnungszeiten:
Freitag 10.00 – 12.00 Uhr
 
Telefon: 08382-97100     Fax: 08382-97110
Email: pg.lindau-insel@bistum-augsburg.de