Kath.Pfarrgemeinschaft

Lindau Insel




Diese Seelsorgeeinheit wurde im Jahr 2005 errichtet und umfasst die Pfarreien
„Münster Unserer Lieben Frau“ auf der Insel ,
„Sankt Josef“ in Reutin und „Maria, Königin des Friedens“ in Zech.

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Gott braucht dich, auch wenn dir das im Augenblick nicht passt …
Dag Hammarskjöld

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Triduum Paschale

Wir laden Sie sehr herzlich ein zur Mitfeier der Heiligen Woche.
pdf Wir begleiten Jesus Christus bei seinem Einzug in Jerusalem,
feiern mit ihm das Abendmahl, geleiten ihn auf seinem Leidensweg der hinführt in das Licht der Auferstehung.



Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien gesegnete Ostertage
und ein österliches Vertrauen auf IHN

PG Lindau Insel

Die Feier des österlichen Triduums und seine innere Einheit

Die Feier des Pascha-Mysteriums erstreckt sich über drei Tage, vom Abend des Gründonnerstags bis zum Ostersonntag.
Das sogenannte Triduum (= Dreitag) entfaltet in einer einzigen großen Feier Tod und Auferstehung Jesu Christi, die Mitte unseres Glaubens.

Karfreitag: „Ich glaube ... an Jesus Christus ..., gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben“
Karsamstag: „Ich glaube ... an Jesus Christus ..., hinabgestiegen in das Reich des Todes“
Ostersonntag: „Ich glaube ... an Jesus Christus ..., am dritten Tage auferstanden von den Toten“

Auch die Liturgie der Feiern verdeutlicht deren Einheit, denn im Abendmahlsamt des Gründonnerstags fehlen die gewohnten Schlussriten,
am Karfreitag die gewohnten Eröffnungs- und Schlussriten und in der Osternacht schließlich die gewohnten Eröffnungsriten.
So sind Abendmahlsmesse, Karfreitagsliturgie und die Feier der Osternacht drei Teile einer einzigen Feier und nicht etwa drei eigenständige Feiern.

Der Gründonnerstag hat seinen deutschen Namen von „greinen“ - weinen (mhd. gronan) und verweist damit auf das bevorstehende Leiden Christi. Die Grundstimmung dieser Feier ist „besinnliche Freu- de“, denn die Kirche gedenkt des Abschiedsmahls Jesu und der Einsetzung der Eucharistie. Wenigs- tens an dieser Feier soll die Kommunion unter beiden Gestalten empfangen werden.
Der Übergang von der Freude und der Danksa- gung in den Beginn des Leidens wird durch kleine Handlungen während der Liturgie bemerkbar: zum Gloria läuten die Glocken und die Schellen, die Orgel ertönt feierlich, um dann bis zur Osternacht zu schweigen.
Die erste Lesung aus dem Buch Exodus gehört zum Urbestand des Osterfestes und stellt die Verbindung mit dem alttestamentlich-jüdischen Paschafest her. Die zweite Lesung aus dem ersten Korintherbrief des Apostels Paulus handelt von der Einsetzung der Eucharistie durch Christus.
Das Evangelium handelt von der Fußwaschung als Zeichen dienender und hingebender Liebe. Nach dem Schlussgebet wird das Allerheiligste an einen geeigneten Ort übertragen, wo eine kurze Zeit der stillen Anbetung erfolgt.
Zugleich geschieht in schlichter Weise und Ruhe die Altarentblößung: Altartuch, Kreuz, Leuchter, Blumenschmuck werden entfernt, der Tabernakel wird geöffnet.
Der Karfreitag (althochdt. kara = Trauer, Klage) ist ein Tag des Fastens und es findet keine Eucharistiefeier statt. Die Liturgie des Karfreitags wird seit dem 4. Jahrhundert zunächst als reiner Wortgottesdienst, ab dem 8. Jahrhundert mit Kommunionfeier begangen.
Die Liturgie zeichnet sich hier durch ihre Schlichtheit aus. Die Gläubigen versammeln sich zur Feier des Leidens und Sterbens Jesu zu seiner Todesstunde um 15 Uhr.
Der Einzug erfolgt in völliger Stille. Der Priester und seine Assistenz verneigen sich vor dem Altar und werfen sich dann auf ihr Angesicht nieder (Prostratio). Die Gläubigen knien nieder und verharren eine Weile im Gebet. Nachdem das Eröffnungsgebet gesprochen wurde, schließt sich der Wortgottesdienst mit der Johannespassion und den Großen Fürbitten an.
Die darauf folgende Kreuzverehrung gilt nicht einem heiligen Gegenstand, sondern dem vom Tod zum Le- ben hinübergegangenen Christus, der am Kreuz Sünde und Tod besiegt hat. Nach der Erhebung des Kreuzes, in der der Priester das Kreuz enthüllt und dabei ruft: „Ecce lignum Crucis, in quo salus mundi pependit. – Seht das Kreuz, an dem der Herr gehangen, das Heil der Welt.“, verehren die Gläubigen das Kreuz durch Kniebeuge, Verneigung oder durch Blumenniederle- gung. Die Kommunionfeier beschließt den Gottes- dienst.
Die Karfreitagsliturgie endet -wie sie begonnen hat- in völliger Stille.
Die Feier der Osternacht beginnt mit einer Licht- feier im Freien, wo das Osterfeuer entzündet und die Osterkerze gesegnet wird. Die brennende Ker- ze wird in die dunkle Kirche getragen. Nach dem dreimaligem Ruf „Lumen Christi - Christus, das Licht“ wird das Osterlicht verteilt und das Exsultet angestimmt. Es ist eine feierliche Licht-Danksa- gung und hat die Funktion einer Ouvertüre, in der schon der Osterjubel und die Bedeutung dieser Nacht anklingen.
An die Lichtfeier schließt sich der Wortgottes- dienst an. Er gehört zum ursprünglichen Bestand der Osternachtfeier. Vorgesehen sind sieben alt- testamentliche Lesungen (zumindest drei sollen gelesen werden) die jeweils mit Psalm und Gebet verbunden sind; unter ihnen kommt der Erzählung vom Durchzug durch das Schilfmeer (Ex 14,15- 15,1) höchste Bedeutung zu. Nach dem Gloria, in der die Glocken, Schellen und die Orgel wieder feierlich ertönen, und dem Tagesgebet folgt die Lesung aus dem Römerbrief, das feierliche Oster- halleluja, Evangelium und Homilie (Predigt). Daraufhin erfolgt der dritte Teil: die Tauffeier bzw. Erneuerung des Taufversprechens. In der frühen Kirche ist die Osternacht der eigentliche Tauf- termin. Wird keine Taufe gespendet, erfolgt die Segnung des Wassers. Die Gemeinde erneuert, mit brennenden Kerzen in den Händen, das Taufver- sprechen und wird mit dem geweihten Wasser besprengt.
Nach den Fürbitten beginnt der vierte Teil: die Eucharistiefeier. Die Liturgie nimmt ihren ge- wohnten Messablauf und endet mit einem feierli- chen Schlusssegen und Entlassruf.
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Konzerte und Kirchenmusik
in PG Lindau Insel

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Bibel teilen - Glauben teilen - Leben teilen


Pfarrhaus des Münsters (Insel), Fischergasse 12, montags, 19.30 Uhr

Ziel des Bibel-Teilens ist nicht ein Bibelstudium, sondern dass Menschen miteinander anhand von Bibeltexten ins Gespräch kommen. Die Botschaft des Bibeltextes steht im Mittelpunkt und wird ins Heute übertragen. Es geht darum, Gott im Wort der Heiligen Schrift zu uns sprechen zu lassen und unseren Alltag damit in Einklang zu bringen. Es braucht also keine Bibelspezialisten, aber Menschen, die aufeinander hören und gelten lassen, was an Betroffenheit und Erfahrung geäußert wird.

29 April, 27 Mai, 24 Juni, 29 Juli

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Christliches Brauchtum

"Es muss feste Bräuche geben"
Das gilt auch für die Gemeinschaft der Kirche. Christliche Bräuche sind gelebter Glaube, der sich in wiederholbaren Formen und Handlungen ausdrückt.
Gottes Wirken und die Antwort der Menschen gehen in ihnen eine sinnenhaft erfahrbare Einheit ein.

Münster "Unserer Lieben Frau"
Fischergasse 12, 88131 Lindau
 
Öffnungszeiten:
Montag, 10.00 - 12.00 Uhr
und Freitag 14.00 - 16.00 Uhr
 
Telefon: 08382/5850     Fax: 08382/21212
Email: pg.lindau-insel@bistum-augsburg.de
Pfarrkirche St. Josef
Münchhofstraße 4, 88131 Lindau
 
Öffnungszeiten:
Dienstag, Donnerstag und Freitag, 9.00 - 12.15 Uhr
Donnerstag 16.00 - 18.30 Uhr

Telefon: 08382/9647-0     Fax: 08382/96478
Email: pg.lindau-insel@bistum-augsburg.de
Pfarrkirche "St. Maria Königin des Friedens"
Zechwaldstraße 32, 88131 Lindau
 
Öffnungszeiten:
Freitag 10.00 – 12.00 Uhr
 
Telefon: 08382-97100     Fax: 08382-97110
Email: pg.lindau-insel@bistum-augsburg.de