GEMEINSAM UNTERWEGS
Drei Orte. Eine Gemeinschaft.
Drei Orte. Eine Gemeinschaft.
Lindau-Insel
Glaube im Herzen der Insel.
Glaube im Herzen der Insel.
Reutin
Gemeinschaft und Begegnung.
Gemeinschaft und Begegnung.
Zech
Ein Ort zum Ankommen.
Ein Ort zum Ankommen.
Ein Münster, das die Jahrhunderte überdauerte
Eine Geschichte von Glauben, Feuer, Zerstörung und immer neuer Hoffnung.
Mitten auf der wunderschönen Insel Lindau, umgeben vom glitzernden Wasser des Bodensees, steht ein ganz besonderes Gotteshaus: das Münster Unserer Lieben Frau. Seine Geschichte reicht über 1.200 Jahre zurück und erzählt von mutigen Menschen, schweren Schicksalsschlägen und einem Glauben, der niemals erlosch.
Alles begann um das Jahr 810. Der Überlieferung nach geriet Graf Adalbert von Rätien auf dem Bodensee in große Seenot. Als er wie durch ein Wunder gerettet wurde, beschloss er aus Dankbarkeit, auf der Insel Lindau ein Kloster zu gründen. Eine kleine hölzerne Kirche entstand – der Anfang einer langen und bewegten Geschichte.
Im Laufe der Jahrhunderte wuchs das Kloster zu einem bedeutenden adeligen Damenstift heran. Die Kirche wurde mehrfach umgebaut und immer prächtiger gestaltet. Doch nicht immer waren es friedliche Zeiten. Kriege, politische Veränderungen und die Reformation stellten das Stift vor große Herausforderungen.
Dann kam die verhängnisvolle Nacht vom 16. auf den 17. September 1728. Ein gewaltiges Feuer brach auf der Insel aus. Die Flammen verschlangen zahlreiche Häuser, das Damenstift und auch das alte romanische Münster. Was über Jahrhunderte gewachsen war, lag plötzlich in Schutt und Asche.
Doch die Menschen von Lindau gaben nicht auf.
Unter der Äbtissin Theresia Wilhelmine von Polheim begann ein großer Neuanfang. Der berühmte Baumeister Johann Caspar Bagnato erhielt den Auftrag, eine neue Kirche zu errichten. Am 22. April 1748 wurde der Grundstein gelegt. Es entstand ein prachtvolles barockes Gotteshaus mit kunstvollen Verzierungen, beeindruckenden Deckenmalereien und lichtdurchfluteten Räumen.
Am 9. Juli 1752 wurde die neue Kirche feierlich eingeweiht. Das Münster erstrahlte wieder in voller Schönheit.
Doch auch danach blieb seine Geschichte bewegt. Im Jahr 1802 wurde das fast tausendjährige Damenstift aufgelöst. Die Kirche aber blieb bestehen und wurde weiterhin als Gotteshaus genutzt.
Ein weiterer schwerer Schicksalsschlag ereignete sich 1922. Ein Feuer zerstörte den Dachstuhl, die Orgel und große Teile der kostbaren Deckenmalereien. Katholische und evangelische Bürger eilten gemeinsam zur Hilfe, um wertvolle Kunstschätze zu retten. Mit viel Mühe wurde die Kirche wieder aufgebaut.
1987 geschah erneut ein Unglück: Die prächtig bemalte Decke des Mittelschiffs stürzte plötzlich ein. Wie durch ein Wunder wurde niemand verletzt. Sechs Jahre lang arbeiteten Fachleute daran, das Münster wiederherzustellen. Viele Teile der ursprünglichen Malereien konnten dabei gerettet werden.
Heute steht das Münster Unserer Lieben Frau wieder in seiner ganzen barocken Pracht auf der Lindauer Insel. Wer die Kirche betritt, entdeckt nicht nur wunderschöne Kunstwerke, sondern spürt auch die Geschichte vieler Generationen.
Das Lindauer Münster ist weit mehr als ein beeindruckendes Bauwerk. Es ist ein Symbol für Hoffnung, Zusammenhalt und den Mut, nach jedem Schicksalsschlag wieder neu anzufangen.
Und so erzählen seine Mauern bis heute eine Geschichte, die vor mehr als 1.200 Jahren mit einem einfachen Dankgebet begann.
Über dem Eingangsportal stehen die Worte:
„TEMPLUM DEI ET BEATAE MARIAE VIRGINIS“
„Tempel Gottes und der seligen Jungfrau Maria.“
Mitten auf der wunderschönen Insel Lindau, umgeben vom glitzernden Wasser des Bodensees, steht ein ganz besonderes Gotteshaus: das Münster Unserer Lieben Frau. Seine Geschichte reicht über 1.200 Jahre zurück und erzählt von mutigen Menschen, schweren Schicksalsschlägen und einem Glauben, der niemals erlosch.
Alles begann um das Jahr 810. Der Überlieferung nach geriet Graf Adalbert von Rätien auf dem Bodensee in große Seenot. Als er wie durch ein Wunder gerettet wurde, beschloss er aus Dankbarkeit, auf der Insel Lindau ein Kloster zu gründen. Eine kleine hölzerne Kirche entstand – der Anfang einer langen und bewegten Geschichte.
Im Laufe der Jahrhunderte wuchs das Kloster zu einem bedeutenden adeligen Damenstift heran. Die Kirche wurde mehrfach umgebaut und immer prächtiger gestaltet. Doch nicht immer waren es friedliche Zeiten. Kriege, politische Veränderungen und die Reformation stellten das Stift vor große Herausforderungen.
Dann kam die verhängnisvolle Nacht vom 16. auf den 17. September 1728. Ein gewaltiges Feuer brach auf der Insel aus. Die Flammen verschlangen zahlreiche Häuser, das Damenstift und auch das alte romanische Münster. Was über Jahrhunderte gewachsen war, lag plötzlich in Schutt und Asche.
Doch die Menschen von Lindau gaben nicht auf.
Unter der Äbtissin Theresia Wilhelmine von Polheim begann ein großer Neuanfang. Der berühmte Baumeister Johann Caspar Bagnato erhielt den Auftrag, eine neue Kirche zu errichten. Am 22. April 1748 wurde der Grundstein gelegt. Es entstand ein prachtvolles barockes Gotteshaus mit kunstvollen Verzierungen, beeindruckenden Deckenmalereien und lichtdurchfluteten Räumen.
Am 9. Juli 1752 wurde die neue Kirche feierlich eingeweiht. Das Münster erstrahlte wieder in voller Schönheit.
Doch auch danach blieb seine Geschichte bewegt. Im Jahr 1802 wurde das fast tausendjährige Damenstift aufgelöst. Die Kirche aber blieb bestehen und wurde weiterhin als Gotteshaus genutzt.
Ein weiterer schwerer Schicksalsschlag ereignete sich 1922. Ein Feuer zerstörte den Dachstuhl, die Orgel und große Teile der kostbaren Deckenmalereien. Katholische und evangelische Bürger eilten gemeinsam zur Hilfe, um wertvolle Kunstschätze zu retten. Mit viel Mühe wurde die Kirche wieder aufgebaut.
1987 geschah erneut ein Unglück: Die prächtig bemalte Decke des Mittelschiffs stürzte plötzlich ein. Wie durch ein Wunder wurde niemand verletzt. Sechs Jahre lang arbeiteten Fachleute daran, das Münster wiederherzustellen. Viele Teile der ursprünglichen Malereien konnten dabei gerettet werden.
Heute steht das Münster Unserer Lieben Frau wieder in seiner ganzen barocken Pracht auf der Lindauer Insel. Wer die Kirche betritt, entdeckt nicht nur wunderschöne Kunstwerke, sondern spürt auch die Geschichte vieler Generationen.
Das Lindauer Münster ist weit mehr als ein beeindruckendes Bauwerk. Es ist ein Symbol für Hoffnung, Zusammenhalt und den Mut, nach jedem Schicksalsschlag wieder neu anzufangen.
Und so erzählen seine Mauern bis heute eine Geschichte, die vor mehr als 1.200 Jahren mit einem einfachen Dankgebet begann.
Über dem Eingangsportal stehen die Worte:
„TEMPLUM DEI ET BEATAE MARIAE VIRGINIS“
„Tempel Gottes und der seligen Jungfrau Maria.“
Zur Geschichte des Freiweltlich Adeligen Damenstifts
und des Münsters Unserer Lieben Frau zu Lindau
Fischergasse 12, 88131 Lindau
WIR FREUEN UNS AUF SIE
Schön, dass wir
uns begegnen.
Schön, dass wir
uns begegnen.